E-Bike Urlaub
Ferien mit deinem FIT E-Bike


In diesem Blogbeitrag wollen wir dir einen Überblick darüber verschaffen, wobei es beim Reisen mit dem E-Bike ankommt.

Voll im Trend

Reisen mit dem Fahrrad liegen im Trend. Laut der aktuellen ADFC-Radreiseanalyse 2021 sind es insbesondere Tagesausflüge per Rad, die in Zeiten von Corona-bedingten Reisebeschränkungen gefragt sind. Um stolze 40 Prozent habe sich die Anzahl der Tagesausflüge mit dem Rad laut der Untersuchung im Jahr 2020 im Vergleich zur Vorsaison erhöht – ein deutliches Signal. Immer öfter gefragt sind dabei auch Ausflüge mit dem E-Bike. Ganz egal, ob es sich um eine Tagestour in der Heimat, eine Mehretappenfahrt entlang eines Flussradweges oder um einen E-Bike Urlaub im Ausland handelt: Ferien mit dem E-Bike haben ihren ganz besonderen Reiz.

E-Bike Urlaub
 Wohin soll ich fahren?

Am Anfang eines jeden E-Bike Urlaubs steht immer die Frage nach der Reisedestination. Auch wenn man in Pandemiezeiten meist auf die Heimat oder das benachbarte Ausland beschränkt ist, so bieten sich in Zentraleuropa zahlreiche Destinationen an, die auf E-Bike Urlaube spezialisiert sind. Vom österreichischen Burgenland bis ins französische Elsass, von Südtirol in Norditalien bis nach Norddeutschland – die Auswahl ist gross. Ein wichtiges Auswahlkriterium – neben persönlichen Vorlieben – ist hier sicherlich die Topografie der jeweiligen Region. Wenn es dich mehr in die Berge zieht, kannst du dich in den Alpen austoben. Wer eher flachere Routen bevorzugt, der sollte sich nach Norden oder in Fluss- bzw. Seen-reiche Regionen orientieren.

Welches E-Bike ist das richtige für die Ferien?

Die Entscheidung für das jeweilige Reiseziel wirkt sich auch unmittelbar auf die Wahl des richtigen E-Bikes aus. Mit einem E-Mountainbike mit entsprechender Bereifung und Federung kannst du selbst steilste Alpen-Trails befahren. Mit einem klassischen Touring-E-Bike bist du dagegen besser unterwegs, wenn du im Flachland pedalieren willst und gegebenenfalls auch Packtaschen transportieren möchtest. Welches E-Bike das richtige für dich ist, erfährst du am besten in einem Beratungsgespräch mit dem Fachhändler deines Vertrauens. Inzwischen gibt es zahlreiche E-Bike Modelle, die mit dem FIT E-Bike System ausgestattet sind, sodass du auch hier eine grosse Auswahl hast.

Eigenes E-Bike oder ein E-Bike leihen?

Eine Frage, die sich dabei sicherlich stellt, ist diejenige, ob du mit dem eigenen E-Bike in die Ferien fahren willst oder dir ein E-Bike ausleihst. Inzwischen gibt es nämlich unzählige E-Bike Leihstationen, bei denen du dir dein Wunsch-E-Bike ausleihen kannst. Die Vorteile liegen auf der Hand: Der notwendige Transport des eigenen E-Bikes mit einem Fahrradträger am Auto fällt aus. Ausserdem wirst du in der Verleihstation fachmännisch beraten und kannst dich darauf verlassen, dass die dortigen Pedelecs regelmässig gewartet werden. Insbesondere in auf E-Bike Urlauber spezialisierten Regionen findest du heute zahlreiche Verleihstationen, oftmals arbeiten Hotels sogar mit entsprechenden Anbietern zusammen. Aufgrund der Beliebtheit von E-Bike Reisen bietet sich allerdings das vorherige Reservieren in jedem Fall an.

Das richtige Equipment für die E-Bike Reise

Unabhängig davon, ob du dich für ein eigenes E-Bike oder ein Leihrad entscheidest – wichtig ist in jedem Fall, dass du deine E-Bike Abenteuer im Urlaub mit dem richtigen Equipment unternimmst. So solltest du an die passende Ausrüstung für unterschiedliche Witterungsbedingungen denken und zusätzlich zur klassischen Bikebekleidung etwa den Regenschutz nicht zuhause vergessen. Zur Pflichtausrüstung zählt in jedem Fall der Helm. Wenn du mehr im Gelände unterwegs bist, können auch Protektoren zur Ausstattung gehören. Zur Standardausrüstung zählen zudem ein Pannenset mit Flickzeug, Luftpumpe und Ersatzschläuchen. Wir empfehlen ausserdem ein First-Aid-Kit für den Notfall.

E-Bike Touren planen
Die richtige Route finden

Bist du am Zielort angekommen und willst deine Touren starten, solltest du zuvor die Touren gut planen. Dies funktioniert entweder klassisch per Landkarte oder mittels der möglicherweise am Zielort bereits ausgeschilderten Touren. Viele E-Bike Destinationen haben für ihre Besucher bereits Routen unterschiedlicher Schwierigkeitsstufen ausgearbeitet, sodass du direkt los pedalieren kannst. Auch geführte Touren zählen oftmals zum Angebot, was die Routenplanung selbstverständlich zusätzlich vereinfacht. In jedem Fall ist es im Vorfeld wichtig, dass du deine eigene Leistung und deine eigenen Fahrkünste richtig einschätzt. Der schönste Ausblick vom Berg ist schliesslich ganz schnell vergessen, wenn man im Anschluss Probleme bei der Abfahrt hat.

Routenplanung mit FIT und Komoot

Viele E-Biker wollen ihre Routen lieber selbst planen. Hier empfehlen wir moderne Online-Portale wie beispielsweise die Touring-Community Komoot. Diese ist speziell auf die Routenplanung für Radtouren spezialisiert und bietet auch zahlreiche Funktionen, die die Tourengestaltung für E-Bike Abenteuer wesentlich vereinfacht. Der Vorteil von Komoot ist, dass sich die Software auch ohne riesiges Vorwissen ganz einfach nutzen lässt. Schliesslich erinnert die Bedienung sehr stark an andere Kartendienste wie beispielsweise Google Maps. Der grosse Unterschied: Bei Komoot ist alles auf deine Bedürfnisse als E-Bike Fahrerin oder Fahrer ausgerichtet. Praktisch: Sobald du deine Tour auf Komoot gespeichert hast, kannst du sie mit der FIT E-Bike App synchronisieren. Die FIT App ermöglicht nämlich nicht nur eine komfortablere Eingabe von Einstellungen, die Verwaltung mehrerer E-Bikes und die optionale Nutzung als Drive Screen, sondern sie kann auch als Navigationseinheit in Verbindung mit Komoot genutzt werden. Damit kannst du deine auf Komoot generierte Tour also ganz einfach mit FIT nachfahren.

Mehr dazu liest du im Beitrag FIT E-Bike und Komoot: Tourenplanung leicht gemacht.

01. Oktober 2021